Offener Kampf um Turniersiege in St. Veit 1920 1440 admin

Offener Kampf um Turniersiege in St. Veit

Dank dem Schachbrettmuster bei Sitzplätzen darf die Kulturszene wieder Veranstaltungen durchführen. Dank Maske, Desinfektionsmittel und Co. geht das bereits 39. St. Veit Open als erstes Schachturnier Österreichs nach dem Lockdown über die Bühne. Erfolgreich und pannenfrei bis dato und richtig spannend bis zum Schluss in puncto Gesamtsieg im A- und B-Turnier. Und auch bei der Jugend steht der Sieger noch nicht fest – hat aber eine Tendenz.
Ehe sich heute Abend 220 (+ 10 Jugendliche) verbliebene Akteure dem letzten Spieldrittel zuwenden, prallen gleich mehrfach die Top-10-Zwischenplatzierten aufeinander. Gestern schnappte sich im Generationenduell der ca. 16-jährige Überraschungs-Slowene FM Jan Subelj gegen St. Veit-Bundesligist GM Davor Rogic (50 Jahre) die Soloführung mit einem Weiß-Triumph. 5,5 Zähler bislang sind auf seinem Konto. Einen halben weniger zu Buche stehen hat das deutsch/kroatische Verfolgerduo IM Adrian Gschnitzer (Remis mit GM Orlov, Rus.) und GM Ante Saric, der den steirischen FM Kurt Fahrner bezwingen konnte. Kärntens heißeste Aktie mit IM Georg Halvax verpasste den Sprung in die Top-10 nach x mit deutschem FM Lorscheid. Besser gestalteten diesen „Part“ das oberösterreichische Duo FM Mostbauer & Ex-Sieger FM Sandhöfner. Apropos 4,5-Punkte-Kurs: das schaffte auch der slowenische Ex-Sieger IM Mazi, auch jahrzehntelanger Bundesliga-Akteur vom Veranstalter- und Gastgeberverein Asvö St. Veit. Das offene Damenduell präferiert das slowenische Duo WIM Urh & WFM Rozmann, je 3,5 Zähler im Haben. Freilich Anspruch darauf hat auch die steirische Topjugendliche Katherina Katter (3,5 Pkte.).Gschnitzer versus Subelj bzw. Mazi vs. Saric sind Matches am Top- und ersten Verfolgerbrett heute Abend, ab 19 Uhr.
Der burgenländische Sololeader Alexander Gschiehl erlitt einen Dämpfer auf seiner „ersten und seriösen“ Mission B-Gesamtsieg nach erstem Verlust gegen neuen belgischen „Furiore“-Zweiten Igor Vanduyfhus (plus 1700 Elo). Als noch nicht „entschärfte“ Saalgranate entpuppt sich „Lokalmatador“, 2004er-Jahrgang, Tobias Blasge. Der Feldkirchner mit Startnummer 47 fightet als „Zwischenleader“ gegen die Nr. 36, Vanduyfhus um das weitere Top-3-business. Einen Rückschlag darum erleidet Gerald Wieser, weiter bester Gastgeber-Akteur, auf der starken Sieben. Sein erster Stolperstein wurde Blasge (!), dessen Vereins-„Veteran“ Karl Lang auf der Sechs logiert. Enne (4,5 Pkte) gegen Fuchs (5 Zähler) ist ferner Gradmesser für ganz nach vorne. Der weitere Oberösterreicher Curt Zimmermann überrascht mit fünf arretierten Zählern bislang – sein Abend-Rivale: Gschiehl.
Im Jugendturnier hat der deutsche Nachwuchs Marcel Frydel die Nase vorne mit 5,5/6 Zählern, vor „Trauner“ Benedikt Villanyi und das um Zwischenrang-3 ritternde Duo Fischer/Scheibenpflug.

Ein großes Turnier-Comeback im Schachsport 1920 1440 admin

Ein großes Turnier-Comeback im Schachsport

Nach dem Corona-bedingten Turnier- und Meisterschaftsstopp findet der Restart in „Schachstadt“ St. Veit statt.
Dank der vielen Bemühungen von Kärntens Schachpräsident Fritz Knapp war es gestern e n d l i c h so weit: Österreichs Rekordturnier mit dem St. Veit Open und seinem bewährten Ausrichterverein Asvö St. Veit sowie seinem Langzeit-Regisseur Fritz Knapp durfte mit max. 250 erlaubten Schachsportlern die 39. Auflage in der St. Veiter Blumenhalle starten. Mit Auflagen wie Mund-Nasen-Schutz, Abstandsregeln und begrenzter Personenzahl und v.m. ist zu hoffen, dass alles glatt – sprich ohne Corona-Einzelfall über acht Tage lang – in Österreichs „Schachstadt“ Nummer eins gehen wird. Daumen halten ist angesagt, ist dieses Turnier auch ein Gradmesser für kommende, kärnten- und österreichweit folgende Denksportveranstaltungen. Alles möglich geworden ist mit den jüngsten Lockerungen der österreichischen Bundesregierung. Nichtsdestotrotz ist die „Corona-Gefahr“ evident und es hängt weiter vom Verhalten Einzelner ab, ob dieses Virus hintangehalten (Urlaubszeit) werden kann.

Sportlich spielten die drei bewährten Open mit A-, B- und Jugendopen gestern Samstag ihre Auftaktrunde. Heute, Sonntag, stehen zwei Runden am Ablauf. Im A- Turnier gab es 44 Paarungen, am Spitzenbrett schaffte SC Die Klagenfurter-Akteur Christoph Opietnik ein bärenstarkes „Anzugsremis“ gegen die Saalnummer eins, dem kroatischen GM Ante Saric. Sein Landsmann und Mitfavorit sowie St. Veit-Bundesligist GM Davor Rogic behielt die Oberhand gegen „Admiraner“ Robert Hafner. Zu einem Erfolg kam auch der dritte Saal-GM aus Russland, Andrej Orlov. Lokal-Größe IM Georg Halvax zog ebenfalls in die Vollen, im Übrigen auch weitere übliche Podestverdächtige wie der Wiener-FM Gerald Hechl und sein steirisches Titelpedant FM Kurt Fahrer. Der gibt ein erfreuliches Comeback nach vielen Jahren der Abwesenheit.

Im B-Turnier starteten 70 Paarungen, darunter viele Ex-Sieger und Mitfavoriten wie Karl Lang (Kärnten); Michael Wais (Wien), Horst Prüsse (D). Ebenfalls mit einem Auftaktsieg warten Niederösterreicher Harald Enne und Klagenfurter Vilim Pokupec auf. Einen Überraschungs-Auftakt-Coup setzt Helmut Löscher, der Gastgeber des nächsten Open in Kärnten mit „seinem“ Feffernitz Open. Bei der Jugend ist Lokalnachwuchs-Hoffnung Wendelin Scheibenpflug, vom Veranstalterverein Asvö St. Veit, ein ernster Kandidat für den Gesamterfolg.

  • 1
  • 2
Facebook

Friedrich Knapp
Dr.-Johann-Spöck-Straße 2
M: +43 (0) 650 604 730 0
E: anmeldung@stveitopen.at

Blumenhalle St. Veit/Glan
Villacher Straße 15
9300 St. Veit an der Glan
Austria

Ausreichend Platz
Alles auf einer Ebene
Klimatisiert
Kostenlose Parkplätze